Friedenslicht 2020

Der Weg des Friedenslichts bis an den Bodensee – „Frieden überwindet Grenzen“

Hier brennt nicht irgendein Licht – sondern das „Friedenslicht aus Bethlehem“, entzündet in der Geburtsgrotte Jesu, von wo aus es alljährlich zu Weihnachten seinen Weg in mehr als 20 Länder findet, um am Heiligen Abend zahllose Kirchen, Amtsstuben und Abermillionen Wohnzimmer zu erleuchten. Wobei die meisten Menschen, die sich das Friedenslicht abholen, vermutlich nicht ahnen, was für ein immenser logistischer Aufwand hinter der unscheinbaren Kerzenflamme steckt – vor allem in diesen Corona-Zeiten.

Wir müssen diesmal neue Wege beschreiten, Risikogebiete überwinden und uns mit Quarantänebestimmungen und Abstandsregeln arrangieren, damit wir die Flamme aus Bethlehem bis in die hintersten Winkel des Landes bringen können. Das fängt ja schon mit dem Start an. Normalerweise wird die Kerze in der Geburtsgrotte Jesu von einem Kind aus Österreich entzündet – schließlich hat der dortige Rundfunk ORF diesen Weihnachtsbrauch 1986 im Rahmen der Hilfsaktion „Licht ins Dunkel“ ins Leben gerufen. In diesem Jahr jedoch hat ein Mädchen aus Jerusalem das Friedenslicht entflammt, ehe es per Flugzeug und in einem explosionssicheren Gefäß in die Alpenrepublik gebracht wurde.

Auch aus Deutschland nahm stets eine 150-köpfige Delegation an dem Aussendungsgottesdienst teil. Diesmal jedoch läuft alles etwas anders ab. So werden österreichische Pfadfinder*Innen das Licht an die Grenze bringen. Am Übergabeort wird das
Friedenslicht dann übergeben.

Was anschließend folgt, ist eine Verteilaktion, die einer logistischen Meisterleistung gleichkommt: Von der Grenze geht es zunächst nach München, von wo aus sich mehrere Mini-Teams aus zumeist zwei Pfadfinder*Innen in verschiedene Himmelsrichtungen aufmachen.

Durch den Südwesten führt eine der Hauptrouten von
München nach Stuttgart. Auf dem Weg in die
Landeshauptstadt gibt es einen Stopp am Ulmer
Hauptbahnhof, wo das Friedenslicht an ein Pfadfinder*Innenteam
übergeben wird, das anschließend nach Oberschwaben zu mehreren Übergabeorten fährt.

Zu diesem Zeitpunkt hat die Flamme bereits mehr als 3000 Kilometer zurückgelegt.

Wir haben für euch das Licht am 13.12. in Ravensburg abgeholt, damit ihr auch eure Tannenbäume damit entzünden könnt.

FarbenmEEHr 2020

Liebe Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Langenargen und Bavendorf

Endlich können wir euch die Anmeldung für das RingeLandeslager vom 03.08. – 13.08.2020 in Königseggwald weiterleiten.
Eines Tages saßen die Farben wieder einmal zusammen und sprachen von den Dingen der Welt. Es kam auch die Frage auf, welche Farbe die Außergewöhnlichste sei.
Das GRÜN sagte: „Ich bin die Farbe des Lebens und der Hoffnung. Ich bin für die Wiese, die Bäume und die Blätter ausgewählt. Wo ich bin, herrschen Glück und Zufriedenheit!“
Das BLAU ist ihm ins Wort gefallen: „Ich bin die Farbe des Himmels, des Meeres und der Ewigkeit. Das Blau gibt den Menschen Ruhe, Harmonie und Frieden“
Das GELB ergriff das Wort: „Ich bin die Farbe der Sonne und der Sommer trägt mein Kleid. Wo ich bin, herrschen Zuversicht und Heiterkeit. Mit mir wird man wach und kreativ.“
Das ORANGE rief: „Ich bin die Farbe der Gesundheit und des Widerstandes. Ich gebe dem Sonnenauf- und Untergang die schöne Farbe. Mit mir kommt Freude, Energie und Aktivität.“
Das ROT platze heraus: „Ich bin die Farbe von Blut und Feuer, von Gefahr und Mut. Das Herz und die Liebe tragen meine Farbe. Ich spende Leben, Emotion und Wärme!“
Das VIOLETT stand auf: „Ich bin die Farbe des Adels und des Vermögens. Ich vermittle Autorität und Weisheit. Ich stehe auch für Spiritualität, Geist und Intelligenz.“ Und so begannen sie einen heftigen Streit, bei dem es keine Gewinner geben konnte.
In diesem Augenblick kamen die WEIßEN REISENDEN, die sich sehr wunderten. Auch das SCHWARZ war gekommen, aber es hielt sich vornehm zurück.

Beim Ringelager „FarbenmEEHr 2020 – Vielfalt erleben“ werden wir alle zum Ausgang dieser Geschichte beitragen müssen. Dort werden wir das Ende der Geschichte erleben.

Damit Pfadfinderei mehr als nur Klischee ist, wollen wir uns in ein Meer von Pfadfinder*innen aus ganz Baden-Württemberg stürzen und somit ein Lager füllen, auf dem mehr als nur eine Farbe existiert. Damit all das und mehr passieren kann, fahren wir gemeinsam mit vielen anderen Stämmen aus ganz Baden-Württemberg nach Königseggwald zwischen Ravensburg und Pfullendorf um zu sehen, dass wir mehr als nur ein Verband sind. mEEHr geht nicht!

Wir werden gemeinsam mit dem Zug an und auch wieder abreisen. Die anfallenden Kosten hierfür und alle weiteren Infos erfahrt ihr noch in einem Infoschreiben von eurem Stamm im Frühjahr 2020. Unser Material fahren wir wie immer in einem Hänger auf den Lagerplatz.
Besonders ist dieses Lager ist nicht nur dadurch, dass es so nahe bei uns stattfindet und alle Verbänden des Rings deutscher Pfadfinder*innen (RdP) teilnehmen, sondern auch dadurch, dass es zum ersten Mal die Möglichkeit für jüngere Gruppen gibt an einem Großlager mit einer verkürzten Lagerzeit (03.08. – 09.08.2020) teilzunehmen. Diese Regelung gilt bei uns für die Wölflings-Freitagsgruppe 14 Uhr aus Langenargen.

Ihr müsst euch für dieses Lager selbst unter der folgenden Adresse anmelden:
Anmeldung HIER
Zur Anleitung gehts hier lang

Kosten für das RingeLager:
Es wird hierbei zwischen Frühbuchern FB (Anmeldung bis 28.02.2020) und Spätbuchern (SB) unterschieden.
Normalbeitrag bei Teilnahme von 03.-13.08. beträgt 195 € (FB) / 230 € (SB)
Familienbeitrag ab der 2. Pers. von 03.-13.08. 140 € (FB) / 160 € (SB)
Normalbeitrag bei Teilnahme von 03.-09.08. beträgt 140 € (FB) / 160 € (SB)

Die Überweisung des Teilnahmebeitrags sollte bitte bis 01.04.2020 auf folgendes Konto gehen:
Ev. Kirchenpflege Pfadfinder DE51 6905 0001 0024 2047 86
Bitte Namen des Kindes angeben!

Wir freuen uns auf das Lager und hoffen auf viele Teilnehmer aus unserem Gau Oberland.
Gut Pfad Eure Leiterrunde aus Bavendorf und Langenargen

Bei Fragen zum Programm des Ringelagers schaut doch mal auf der Website des FarbenmEEHr2020 vorbei. Dort gibt es noch viele weitere Infos auch zur Zusammensetzung des Lagerbeitrags.

Falls sonst noch Fragen aufkommen sollten:
Nils (nils.jakubzig@gmx.de) oder Sandra (box@kley-la.de).

Pfingstlager 2019

Die HighlandGames der VCP-Oberländer

 

Es geht auf‘s Pfingst-Gaulager“ – seit vielen Jahren ist das ungeschriebenes Gesetz an Pfingsten im Gau Oberland. 

In diesem Jahr trafen wir uns mit Pfadfinder*innen aus dem Stamm Graf Montfort und dem Stamm Heinrich der Löwe an der Donau auf dem Zeltplatz am Jägerhaus, um die traditionellen Oberlandspiele auszutragen.  

Die Teilnehmer*innen des Pfingstlagers wurden von den amtierenden Gewinnern der Highlandgames begrüßt, die nächste Auflage der schottischen Wettkämpfe im württembergischen Oberland stünden an. In einem 5-Kampf teilte man sich in die Clans ein, fair aufgeteilt nach den jeweiligen Fähigkeiten in den Disziplinen Schnelligkeit, Wendigkeit, Geschicklichkeit, Intelligenz und Kraft. Tags darauf ging es darum die Clans zusammenzuführen, es wurden Kostüme genäht, ein Wappenschild bemalt und der Gruppenzusammenhalt in Spielen gestärkt. In Hitze– und Regenpausen nahmen die Highlandgames dann Fahrt auf, es gab Baumstammweitwurf und Bogenschießen, es wurden Lederbeutel für Mühlespiele gebastelt und Kubb gespielt. Am letzten Abend wurden dann die Sieger der diesjährigen Oberlandspiele gekürt und das Pfingstlager 2019 fand seinen Ausklang am Lagerfeuer. 

 

Simbabwe 2019

Anfang August besuchten wir als eine kleine Delegation des Gau Oberlandes befreundete Pfadfinder in Simbabwe.  Nach langer Planung und Vorbereitung und einer Anreise von über 24 Stunden  erreichten wir vom Bodensee über Frankfurt, Dubai und Lusaka nach Harare, die Hauptstadt des Landes. Dort wurden wir von unseren Freunden aus Simbabwe empfangen, die uns für die nächsten zwei Wochen durch ihr Land begleiteten. Der erste Abend sollte uns direkt einen Vorgeschmack darauf geben, dass unsere Gastgeber uns eine Reise ermöglichen wollten, die wir unser Leben lang nicht vergessen sollten. Zusammen mit Talent, Van Dayk, Sidane und Bright gingen wir mitten im Treffpunkt der jugendlichen Szene Abendessen. Als einzige Weiße fielen wir dort sehr auf. Eine Begegnung, die man als normaler Tourist so nicht erlebt hätte. Nur durch solche Chancen das Land und seine Bewohner besser kennen zu lernen, konnten wir wirklich die Freundlichkeit, Gastfreundschaft aber auch die Armut des Landes aus nächster Nähe erleben. Wir besuchten unteranderem Gordonpark im Nationalpark von Matopos in Bulawayo, in welchem wir mit ortsansässigen Ranger/Rovern ein Camp veranstalteten. Dort unternahmen wir morgendliche Wanderungen und Ausflüge in Tierparks und erkundeten die wunderschöne Landschaft. Für uns als Pfadfinder war es eine einmalige Chance unserem Gründer BP so nahe wie möglich zu kommen, da er diesen Scoutpark eröffnete und noch heute sein Fußabdruck dort zu sehen ist. Für alle von uns waren diese 14 Tage Reise ein großes Erlebnis mit unglaublich vielen Eindrücken und Bildern und der Möglichkeit Völkerverständigung und Freundschaft nicht nur unter Pfadfindern zu erleben. Wir werden unsere Freunde und das Land sicher nicht so schnell vergessen und vielleicht irgendwann wiedersehen. Wenn man sich einmal an das afrikanische Zeitgefühl gewöhnt hat, kommt man dort super zurecht und kann eine sehr schöne Zeit dort verbringen. Doch man sei gewarnt, Wasser sollte man wirklich nur aus Flaschen trinken. Auch wenn es heißt, dieses Wasser sei trinkbar 😉.

fbtmdn

Wölflingshütte 2018

27.-29. 04.2018

Höchsten, Deggenhausertal

Gruppe: Wölflinge „Brausebärchen


Am Freitag um 15.45 trafen wir uns, um unser Gepäck zu verstauen und um Fahrgemeinschaften zu bilden. Gleich würde es losgehen. Unsere erste Wölflingshütte der jüngsten Pfadfindergruppe „Brausbärchen“. Als wir eine Stunde später am Höchsten an unserer Hütte angekommen sind, war die Aufregung groß. Hier würden wir ein Wochenende zusammen schlafen, essen und spielen.

Nach dem Abendessen bekamen die Kinder einen kleinen Einblick in das Thema der Hütte. UNd so vernahmen wir draußen in gemütlicher Runde Mirakluix‘ Hilferuf. Die Kid’s sollen am nächsten Tag Workshops besuchen, in denen sie ihre Fähigkeiten verbessern konnten und nützliche Dinge wie z.B. einen kleinen Lederbeutel für die Reise nähen könnten.

Nach dem Mittagessen solle es mit der Suche nach den Zutaten des ZAubertranken losgenen. Und so kam es. Nach dem Mittagessen machten die Kinder sich zusammen mit Asterix & Obelix auf den Weg. Auf dem Geländespiel konnten die Kinder sich an den verschiedenen Stationen die Zutaten für den Zaubertrank erspielen. Nach über drei Stunden kamen wir wieder an unserer Hütte an. Dort gab es gegen 18 Uhr auch schon Abendessen.

Nach dem Abendessen setzten wir uns zusammen ans Feuer und es gab Stockbrot und Chai. Auch machten wir eine kleine Fackel-Wanderung. Nach diesem langen Tag waren alle froh endlich ins Bett zu kommen.

Am Sonntag brunchten wir ausgiebig. Danach wurde das Haus geputzt und alles zusammen gepacht. So ging unsere erste Wölflings-Hütte zu Ende und wir freuen uns bereits auf unser nächstes Lager.

von Paula Zodel