Stammeshütte 2021

Endlich wieder Stammeshütte! Unter dem Motto „Scoutland Yard – Die Jagd nach Mister X“ haben wir mit Pfadis aller Altersstufen ein Wochenende auf einer Hütte bei Hittisau in Österreich verbracht.
Die Anreise hat zum Glück perfekt funktioniert, und wir konnten nach Ankunft und leckerem Abendessen von unserem fantastischen Küchenteam direkt mit dem Programm starten. In unserer ganz eigenen Tagesschau erfuhren die Kids, dass ein Hacker das weltweite Pfadinetzwerk bedrohte. Innerhalb der nächsten 24 Stunden musste er gefasst werden. So schnell wie möglich wurden Ermittlerteams gebildet und Decknamen ausgewählt.

Am nächsten Tag konnten alle Gruppen in einem Geländespiel ihren Zusammenhalt beweisen. Für jede erfolgreich abgeschlossene Station gab es einen weiteren Hinweis auf die Identität von Mister X. Nicht alle waren sich einig, und die Hinweise und Spuren wurden heiß diskutiert. Am Nachmittag gelangten die Teams nacheinander in einen Escape Room, den sie nur durch Lösen der versteckten Rätsel verlassen konnten. Die Lösung war der letzte Hinweis: die Namen der drei Hauptverdächtigen. Einer von ihnen wurde am Abend in der Gerichtsverhandlung als Mr. X entlarvt und abgeführt- Mission abgeschlossen!

Am nächsten Morgen ging es nach einer Andacht und dem Aufräumen der Hütte zurück nach Hause.
Alle waren mit viel Spaß bei der Sache und es hat wirklich gut funktioniert, das freut uns sehr. Es war ein spannendes Wochenende, schön dass so viele dabei waren!
(Autorin: Paula Birk)

#Knotenverbinder-Wochenende im September 2021 auf dem Schachen

Das Hajk-Wochenende im August war ziemlich verregnet, Spaß hatten aber trotzdem alle. Los ging’s wie immer in Langenargen am Bahnhof per Zug und Bus auf die Schwäbische Alb.
Die erste Zeit mussten wir durch den Wald immer weiter nach oben, und schauten uns bei der Gelegenheit gleich eine Burg oben auf dem Hügel an. Die Aussicht aufs Tal war super, während wir weiter am Hang entlang gewandert sind.

Mittagspause haben wir dann bei immer noch gutem Wetter gemacht, danach fing dann irgendwann der Regen an. Glücklicherweise hatten alle Regensachen dabei, klatschnass wurden wir aber trotzdem.

Als wir dann endlich auf dem Schachen ankamen, haben wir uns aus den mitgebrachten Planen ein Zelt gebaut, das den wiederholt heftigen Regen abends zum Glück einigermaßen ausgehalten hat. Ein Lagerfeuer und attraktives Abendprogramm gab’s dann auch noch!

Am nächsten Tag ging es nur noch runter zum Bus. Nachdem wir noch eine lange Mittagspause am wunderschönen Donauufer in Rechtenstein verbracht hatten, waren wir nach der letzten Verschnaufpause wieder bereit für den Alltag.

Sommerlager 2021

Sommerlager des Gau Oberland – Pfadis von Catan

Endlich wieder Sommerlager! Am Anfang der Sommerferien konnten wir für ein paar Tage auf einer Wiese im Deggenhausertal ein Lager durchführen. Der Stamm aus Langenargen und der Stamm aus Bavendorf bilden gemeinsam den Gau Oberland, der dieses Lager in einem sechsköpfigen Team geplant hatte. Das Thema dieses Jahr: Pfadis von Catan. In Anlehnung an das Spiel sollten die Kids in Teams Aufgaben lösen, Taler sammeln und Bauwerke errichten.

Am ersten Abend, nachdem alle Jurten aufgestellt worden waren, lernten die Teams sich in verschiedenen Spielen erstmal kennen und dachten sich einen Namen für ihre Gruppe aus.

Geistlichen Segen bekamen wir am nächsten morgen durch Pfarrer Eidt aus Langenargen. Danach machten sich die Teams, bepackt mit Mittagessen und Karten zum Geländespiel, einem Rundweg durch die Umgebung, auf. Entlang der Route mussten an 5 Stationen verschiedene Aufgaben gemeistert werden. Dafür erhielten die Gruppen Taler. Wofür diese gut waren, erfuhren sie am Abend.

Zuerst stellte sich jede Gruppe mit Namen und Schlachtruf vor einer kritischen Jury vor, um nochmal Extra-Taler zu ergattern. Die Stimmung war gut und kochte noch weiter hoch, als das Finale startete: in einer legendären Auktion wurden Baupläne und Genehmigungen für Bauwerke versteigert, die am nächsten Tag errichtet werden sollten. Und ohne guten Bauplan gab es kein cooles Bauwerk. Während die einen alle Taler für ein Bauwerk ausgaben, konnte eine andere Gruppe billig viele verschiedene Pläne ersteigern.

Am nächsten Tag gingen die Gruppen ans Werk. Aus Baumstämmen, Seilen und Heringen entstanden bis zum Abend beeindruckende Dinge. Eine große Schaukel, eine ziemlich stabile Brücke über den Bach, ein Turm der kurzerhand zur Umkleidekabine wurde, eine schöne Waldhütte und eine bequeme Holzbank.

Zum Abschluss des erfolgreichen Bautages wurden alle Teams und ihre Bauwerke mit verschiedenen Preisen, wie dem Kreativitäts-, dem Nützlichkeits- oder dem Statikerpreis geehrt und fast alle Bauwerke konnten ihre Standfestigkeit unter Beweis stellen.

Leider wurde der Abbau von großem regen begleitet und zog sich dadurch länger hin als erwartet. Alle haben es sehr genossen, nach so langer Zeit mal wieder gemeinsam am Lagerfeuer zu sitzen, zu singen, tschau zu trinken, und wieder als Pfadis in der Natur zu sein.

Landeshaik 2021

Pfadireisen in Württemberg – Bodensee

Unser Haik startete mit 17 gut gelaunten Pfadis am Langenargener Bahnhof, wo wir den Zug nach Bodman genommen haben. Dort gings dann los, erst am Bodenseeufer entlang, und nach ein paar Kilometern durch den Wald immer weiter bergauf.

Entsprechend gut war die Stimmung als wir auf einer Lichtung einen perfekten Lagerplatz mit Feuerstelle entdeckt haben. Risotto für so viele Leute dauert aber auch seine Zeit wenn man nur vier Kocher hat, also wurde nebenher noch 15 runter gespielt. Nach dem Essen haben wir den Abend mit Spielen und Lagerfeuer ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen ging es dann mehr oder weniger ausgeruht weiter zur größten Etappe, insgesamt 17 Kilometer hatten wir vor uns. Im Wald war es morgens wunderbar kühl. Unser Wasser war allerdings leer, das durften wir beim Golfclub Konstanz auf dem Weg auffüllen. Mittags war es echt heiß und wir waren alle ziemlich erleichtert, als wir endlich am Strandbad in Wallhausen angekommen sind, wo wir dann eine lange Mittagspause mit Baden und Eisessen einlegen konnten.

Am Ende des Tages mussten wir irgendwo unterkommen, weil Regen angekündigt war, und durften auf einem Obsthof in einer Lagerhalle schlafen. Das war auch eine besondere Erfahrung, aber nach ein paar Runden Werwolf sind dann irgendwann auch alle eingeschlafen.

Am letzten Tag haben wir nach ein paar Metern durch Obstplantagen auf einer Anhöhe mit super Seeblick gefrühstückt, und uns dann nach Konstanz zur Fähre aufgemacht. Drüben in Meersburg angekommen gings dann mit dem Bus nach Hause.

Auch wenn man sonst einen schönen Abend mit vielen anderen Pfadis verbringen kann, wird uns dieser besondere Landeshajk auf jeden Fall in guter Erinnerung bleiben!

Friedenslicht 2020

Der Weg des Friedenslichts bis an den Bodensee – „Frieden überwindet Grenzen“

Hier brennt nicht irgendein Licht – sondern das „Friedenslicht aus Bethlehem“, entzündet in der Geburtsgrotte Jesu, von wo aus es alljährlich zu Weihnachten seinen Weg in mehr als 20 Länder findet, um am Heiligen Abend zahllose Kirchen, Amtsstuben und Abermillionen Wohnzimmer zu erleuchten. Wobei die meisten Menschen, die sich das Friedenslicht abholen, vermutlich nicht ahnen, was für ein immenser logistischer Aufwand hinter der unscheinbaren Kerzenflamme steckt – vor allem in diesen Corona-Zeiten.

Wir müssen diesmal neue Wege beschreiten, Risikogebiete überwinden und uns mit Quarantänebestimmungen und Abstandsregeln arrangieren, damit wir die Flamme aus Bethlehem bis in die hintersten Winkel des Landes bringen können. Das fängt ja schon mit dem Start an. Normalerweise wird die Kerze in der Geburtsgrotte Jesu von einem Kind aus Österreich entzündet – schließlich hat der dortige Rundfunk ORF diesen Weihnachtsbrauch 1986 im Rahmen der Hilfsaktion „Licht ins Dunkel“ ins Leben gerufen. In diesem Jahr jedoch hat ein Mädchen aus Jerusalem das Friedenslicht entflammt, ehe es per Flugzeug und in einem explosionssicheren Gefäß in die Alpenrepublik gebracht wurde.

Auch aus Deutschland nahm stets eine 150-köpfige Delegation an dem Aussendungsgottesdienst teil. Diesmal jedoch läuft alles etwas anders ab. So werden österreichische Pfadfinder*Innen das Licht an die Grenze bringen. Am Übergabeort wird das
Friedenslicht dann übergeben.

Was anschließend folgt, ist eine Verteilaktion, die einer logistischen Meisterleistung gleichkommt: Von der Grenze geht es zunächst nach München, von wo aus sich mehrere Mini-Teams aus zumeist zwei Pfadfinder*Innen in verschiedene Himmelsrichtungen aufmachen.

Durch den Südwesten führt eine der Hauptrouten von
München nach Stuttgart. Auf dem Weg in die
Landeshauptstadt gibt es einen Stopp am Ulmer
Hauptbahnhof, wo das Friedenslicht an ein Pfadfinder*Innenteam
übergeben wird, das anschließend nach Oberschwaben zu mehreren Übergabeorten fährt.

Zu diesem Zeitpunkt hat die Flamme bereits mehr als 3000 Kilometer zurückgelegt.

Wir haben für euch das Licht am 13.12. in Ravensburg abgeholt, damit ihr auch eure Tannenbäume damit entzünden könnt.